Thermotechnik · Wärmeübertragung · Leitung

Mehrschichtwand-Rechner — Wärmewiderstand

Berechnen Sie die stationäre Wärmeleitung durch 2 bis 4 ebene Schichten in Serie und die Widerstands- sowie Temperaturanteile jeder Schicht.

Erstellt am v1.0

Von Thibaut Grzelak, Berechnungsingenieur für Mechanik

Wärmeübertragung · Leitung
01Eingabedaten
k₁k₂…kₙTₕT𝒸q″R″tot = Σ(eᵢ/kᵢ)
R″tot = Σ(eᵢ/kᵢ)Berechnen Sie die stationäre Wärmeleitung durch 2 bis 4 ebene Schichten in Serie und die Widerstands- sowie Temperaturanteile jeder Schicht.
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W/(m·K)
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W/(m·K)
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W/(m·K)
02

Ergebnisse

ΣR″
Wärmestromdichte q″
—W/m²

Übertragene Wärmeleistung je Flächeneinheit.

Flächenbezogener Gesamtwiderstand R″tot
—m²·K/W

Summe der leitenden Schichtwiderstände eᵢ/kᵢ.

Gesamtwärmewiderstand Rtot
—K/W

Gesamter Leitungswiderstand der Wand für die eingegebene Fläche.

Flächenbezogene Leitfähigkeit U
—W/(m²·K)

Kehrwert des gesamten flächenbezogenen Leitungswiderstands ohne Oberflächenfilme.

R″tot = —

Stationäre eindimensionale Wärmeleitung durch ebene Schichten in Serie. Jede Schicht ist homogen und besitzt konstante Fläche und Wärmeleitfähigkeit.

01Formeln und Symbole

Verwendete Formeln

R″ᵢeᵢ / kᵢFlächenbezogener Wärmewiderstand der Schicht i
R″totΣ(eᵢ / kᵢ)Summe der in Reihe liegenden Schichtwiderstände
U1 / R″totFlächenbezogener Leitwert der Wand
q″ΔT / R″totWärmestromdichte durch alle Schichten
Q̇A · q″Gesamtwärmestrom
eᵢe₁ … eₙm
kᵢk₁ … kₙW/(m·K)
AFläche Am²
ΔTTemperaturdifferenz ΔTK
R″ᵢFlächenbezogener Wärmewiderstand der Schicht im²·K/W
q″Wärmestromdichte q″W/m²
Q̇Wärmestrom Q̇W
UFlächenbezogene Leitfähigkeit UW/(m²·K)
#ekR″ᵢΔTᵢ
02Annahmen und Grenzen

Gültigkeitsbereich

  • Stationäre eindimensionale Wärmeleitung durch ebene Schichten in Serie.
  • Jede Schicht ist homogen und besitzt konstante Fläche und Wärmeleitfähigkeit.
  • Wählen Sie 2 bis 4 Schichten; jede ausgewählte Schicht muss eine strikt positive Dicke haben.
  • Kontaktwiderstände, Oberflächenkonvektion und Strahlung sind nicht enthalten.
  • Wärmebrücken, parallele Pfade, Feuchte und Zylindergeometrien liegen außerhalb des Modells.
  • Der angezeigte U-Wert beschreibt nur die Leitung durch die eingegebenen Schichten und ist kein normativer Gesamt-U-Wert.
03Validierungsbeispiel

Numerischer Referenzfall

  1. Referenzfall: A = 10 m² und ΔT = 20 K mit drei aktiven Schichten.
  2. e₁/k₁ = 0,10/0,04 = 2,50; e₂/k₂ = 0,05/0,50 = 0,10; e₃/k₃ = 0,10/1,00 = 0,10 m²·K/W.
  3. R″tot = 2,70 m²·K/W; U = 0,37037 W/(m²·K).
  4. q″ = 7,4074 W/m² und Q̇ = 74,074 W bei A = 10 m².
04Quellen

Technische Quellen

  1. MIT OpenCourseWare — Thermal Resistance Circuits: composite slab with resistances in series.
  2. NIST Special Publication 811 — SI units and temperature intervals.