Thermotechnik · Wärmeübertragung · Leitung

Wärmetauscher — LMTD, Leistung und Fläche

Berechnen Sie die logarithmische mittlere Temperaturdifferenz aus vier Endtemperaturen, wenden Sie Faktor F an und bestimmen Sie Q̇, A oder U.

Erstellt am v1.0

Von Thibaut Grzelak, Berechnungsingenieur für Mechanik

Wärmeübertragung · Leitung
01Eingabedaten
T𝒸,inT𝒸,outT𝒸,inT𝒸,outTₕ,inTₕ,outU · AQ̇ = FUAΔTₗₘ
Q̇ = F · U · A · ΔTₗₘBerechnen Sie die logarithmische mittlere Temperaturdifferenz aus vier Endtemperaturen, wenden Sie Faktor F an und bestimmen Sie Q̇, A oder U.
W/(m²·K)
02

Ergebnisse

ΔTₗₘ
LMTD ΔTₗₘ
—K

Logarithmische mittlere Temperaturdifferenz aus den beiden Enddifferenzen.

Korrigierte LMTD FΔTₗₘ
—K

LMTD multipliziert mit dem expliziten Korrekturfaktor F.

Enddifferenz ΔT₁
—K

Erste Endtemperaturdifferenz für die gewählte Strömungsanordnung.

Enddifferenz ΔT₂
—K

Zweite Endtemperaturdifferenz für die gewählte Strömungsanordnung.

Stationärer Betrieb mit bekannten Fluid-Endtemperaturen. Der heiße Strom kühlt ab und der kalte Strom erwärmt sich; beide Enddifferenzen müssen positiv bleiben.

01Formeln und Symbole

Verwendete Formeln

↔ΔT₁ = Tₕ,in − T𝒸,out ; ΔT₂ = Tₕ,out − T𝒸,inGegenstrom
→→ΔT₁ = Tₕ,in − T𝒸,in ; ΔT₂ = Tₕ,out − T𝒸,outGleichstrom
ΔTₗₘ(ΔT₁ − ΔT₂) / ln(ΔT₁/ΔT₂)LMTD ΔTₗₘ
FΔTₗₘF · ΔTₗₘKorrigierte LMTD FΔTₗₘ
Q̇F · U · A · ΔTₗₘWärmestrom Q̇
AQ̇ / (F · U · ΔTₗₘ)Wärmeübertragungsfläche A
UQ̇ / (F · A · ΔTₗₘ)Gesamtwärmeübergangskoeffizient U
02Annahmen und Grenzen

Gültigkeitsbereich

  • Stationärer Betrieb mit bekannten Fluid-Endtemperaturen.
  • Der heiße Strom kühlt ab und der kalte Strom erwärmt sich; beide Enddifferenzen müssen positiv bleiben.
  • Der Gesamtkoeffizient U wird über die gesamte Fläche als konstant angenommen.
  • Wärmeverluste an die Umgebung, Energiespeicherung und Stoffwertänderungen werden nicht modelliert.
  • F ist eine explizite Eingabe zwischen 0 und 1; der Rechner leitet F nicht aus Mehrpassgeometrien ab.
  • Phasenwechsel, ε-NTU, Massenströme, Wärmekapazitäten und Druckverlust sind außerhalb des Umfangs.
03Validierungsbeispiel

Numerischer Referenzfall

  1. Gegenstrom-Referenz: Tₕ,in = 120 °C, Tₕ,out = 80 °C, T𝒸,in = 20 °C, T𝒸,out = 60 °C.
  2. ΔT₁ = 60 K und ΔT₂ = 60 K; Grenzwert ΔTₗₘ = 60 K.
  3. Mit F = 1, U = 500 W/(m²·K) und A = 10 m² ergibt sich Q̇ = 300 kW.
  4. Inverse Modi ergeben A = 10 m² und U = 500 W/(m²·K).
04Quellen

Technische Quellen

  1. Incropera et al. — Fundamentals of Heat and Mass Transfer: logarithmic mean temperature difference method.
  2. Kern — Process Heat Transfer: LMTD heat-exchanger sizing.
  3. NIST Special Publication 811 — SI units and temperature intervals.