Strömungsmechanik · Rohrleitungen und Druck

Vordimensionierung der Wanddicke eines druckbeaufschlagten Rohrs

Invertieren Sie dasselbe Modell mit mittlerem Durchmesser wie bei der Spannungsberechnung, addieren Sie einen Zuschlag und prüfen Sie anschließend die Dünnwandigkeit.

Erstellt am v1.0

Von Thibaut Grzelak, Berechnungsingenieur für Mechanik

Rohrleitungen und Druck
01Berechnungsdaten
Vereinfachter Faktor zwischen 1 % und 100 %; er ersetzt nicht die Definition des anzuwendenden Regelwerks.
Korrosion, Erosion oder Bearbeitung; eine negative Fertigungstoleranz ist nicht enthalten.

Ergebnisse sind aktuell.

03

Ergebnisse

Metrisch
Dicke mit Zuschlag c
3,3738mm

Summe tp + c ohne Aufrundung auf eine handelsübliche Reihe.

Resultierender Innendurchmesser
107,55mm

Di = Do − 2tn.

Verhältnis Dm/tp
60—

Geometrische Plausibilitätsprüfung anhand der theoretischen Dicke.

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Berechnungsnachweis

Vollständige Berechnungsdetails

Festgelegter Gültigkeitsbereich: ri/t > 10, mit ri = Do/2 − t (Innenradius). Diese Grenze ist eine konservative Festlegung für das Membranmodell und kein Nachweis nach einem Regelwerk. Bei einer berechneten Wanddicke werden sowohl die theoretische Wanddicke als auch die Wanddicke einschließlich Zuschlag geprüft. Dünnwandige Vordimensionierung für ein gerades Rohr ausschließlich unter Innendruck. Die Beziehung ist die Umkehrung von σθ = p(Do−t)/(2t), wobei S·E als vereinfachte Grenze verwendet wird. Zulässige Spannung und Nahtfaktor sind bereits vom Anwender festgelegt. Negative Toleranz, Temperatureinfluss, äußere Lasten oder normative Lastkombinationen werden nicht automatisch berücksichtigt. Die endgültige Auslegung muss nach dem anzuwendenden Regelwerk und mit einer tatsächlich verfügbaren Wanddicke geprüft werden.

01Formeln und Symbole

Verwendete Formeln

tptp = p·Do/(2·S·E + p)Exakte Umkehrung des Modells mit mittlerem Durchmesser
tntn = tp + cDicke nach Addition des Zuschlags
DiDi = Do − 2tnGeometrischer Innendurchmesser
02Annahmen und Grenzen

Gültigkeitsbereich

  • Dünnwandige Vordimensionierung für ein gerades Rohr ausschließlich unter Innendruck.
  • Die Beziehung ist die Umkehrung von σθ = p(Do−t)/(2t), wobei S·E als vereinfachte Grenze verwendet wird.
  • Zulässige Spannung und Nahtfaktor sind bereits vom Anwender festgelegt.
  • Negative Toleranz, Temperatureinfluss, äußere Lasten oder normative Lastkombinationen werden nicht automatisch berücksichtigt.
  • Die endgültige Auslegung muss nach dem anzuwendenden Regelwerk und mit einer tatsächlich verfügbaren Wanddicke geprüft werden.
03Prüfbeispiel

Numerischer Referenzfall

  1. p = 40 bar, Do = 114,3 mm, S = 120 MPa, E = 100 % und c = 1,5 mm.
  2. tp = 1,87377 mm.
  3. tn = 3,37377 mm.
  4. Di = 107,55246 mm und Dm/tp = 60.
04Direkte Referenzen